Übersicht alter Beiträge

Ich habe etliche alte Fotos nachgepflegt. Hier einmal eine Liste der neuen alten Beiträge.

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Februar 2011

März 2011

 

 

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Ein bezaubernder Spaziergang am Rhein!

Ach! So ein wundervolles Wetter und dann sind jetzt im Mai die Temperaturen auch noch so angenehm. Nicht so heiß wie es vermutlich im Sommer noch werden wird. Das rief ja förmlich nach einer neuen Wanderroute.

Los ging es heute in Mainz an der Bushaltestelle „Neubrunnenplatz“. Von Wiesbaden aus wird dieser Haltepunkt von den Buslinie 6 und 6A in Richtung „Mainz-Marienborn Pfarrer-Dorn-Straß“ angefahren. von dort kann man einen wunderbaren Spaziergang durch die Innenstadt machen doch auch zum Rhein ist es nicht weit.

So habe auch ich micht auf den Weg durch die Einkaufsstraßen gemacht. Ein kurzer Schaufensterbummel ist ja auch mal erlaubt. Als das langweilig wurde bin ich am Dom vorbei über den Fischtorplatz zum Rheinufer geschlendert. Bei diesem Wetter ist ein Spaziergang am Wasser immer sehr angenehm. Allerdings muss man auch mit jeder Menge menschlichem Gegenverkehr rechnen. Da ist schon so einiges los auf der Promenade.

Als ich von der Mainzer Rheinseite genug hatte zog es mich zur Theodor-Heuss-Brücke. Ich habe ja ein gewisses Faible für Brücken und wollte endlich mal oben und auf den Rhein hinunter sehen. Außerdem ist auch der sonstige Ausblick von dort oben sehr interessant. So kann man bis zur, mehrere Kilometer entfernten, Eisenbahnbrücke sehen und hat auch einen guten Ausblick auf einige Auengebiete. Das brachte mich auf die Idee einmal weiter bis zur Maaraue zu laufen. Dort war ich bisher noch nie gewesen. Also ging es weiter auf die Wiesbadener Rheinseite.

Auch wenn sich der Stadtteil auf dieser Seite Mainz-Kastel nennt, gehört Kastel doch schon seit Ende der amerikanischen Besatzung nicht mehr zu Mainz. Allerdings befindet sich hier das einzige  Postverteilzentrum Deutschlands, das außerhalb des eigenen Zustellbezirks liegt. Nämlich das Verteilzentrum von Mainz. Außerdem hat Kastel auch eine Mainzer PLZ und Vorwahl.

Mein Weg führte mich weiter an der sogenannten Reduit vorbei in der sich heute das Museum Castellum der Gesellschaft für Heimatgeschichte Kastel e. V. befindet. Dann geht es weiter durch einen kleinen Park, in dem im Sommer auch gegrillt werden darf. Von hier führt eine kleine Fußgängerbrücke über einen alten Rheinarm, den sogenannten Floßhafen, bis auf die Maaraue.Der Floßhafen war zur Zeit der Flößerei äußerst wichtig, denn nur hier konnten die Flößer durch die geringere Strömung ungefährdet anlegen.

Die Maaraue selbst ist heute ein Naherholungsgebiet. Hier befinden sich Campingplätze ein Freibad, Grillplätze und wichtig für mich, ein wunderbarer Wanderweg direkt am Rhein entlang, die sogenannten Franziska-Retzinger-Promenade, die später in die Konrad-Schollmayer-Straße übergeht. Gemeinsam führen einmal um die gesamte Aue herum bis fast nach Kostheim hinein.

Für mich ging es in Kostheim dann nurch durch einen Park bis zur Brücke der Darmstädter Landstraße, die Mainz-Kostheim mit Mainz-Gustavsburg verbindet. Hier drehte ich wieder um und folgte der Hauptstraße bis zur nächsten Bushaltestelle. Nach über 8 Kilometern, wollte ich dann nämlich doch langsam nach Hause.

Von hieraus fährt übrigens dann kein Bus mehr direkt bis nach Wiesbaden hinein. Der beste Weg zurück ist eine kurze Fahrt zum Bahnhof Mainz-Kastel um dann von dort aus die S-Bahn zu nehmen.

Quellen:

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Ausflug nach Kloppenheim

Heute, an einem wunderbar warmen Frühlingstag, wollte ich einmal eine neue Strecke versuchen. Dazu entschied ich mich eines der Dörfer zu besuchen, die ich bei meinen üblichen Spaziergängen sonst immer nur von weitem sehe.

Es ging also in Richtung Kloppenheim!

Einige Worte über diesen kleinen Ort. Kloppenheim ist einer von 20 Außenbezirken Wiesbadens. Eingemeindet wurde das Dorf 1928, gerade erst nach dem es 1927 sein 1000-jähriges Bestehen gefeiert hatte. Heute leben hier etwa 2300 Menschen (und manchmal glaube ich, ebenso viele Pferde ;-)). Jährlich findet in Kloppenheim ein großes Spring- und Dressurtunier statt.

Los ging mein Ausflug wie üblich an der Patrickstraße. Heute allerdings nur ein kleines Stück in Richtung Innenstadt. Ich bog nämlich gleich in die Zieglerstraße ein. Diese geht dann ohne große Umschweife in die Straße „Am Wolfsfeld“ und später die „Kloppenheimer Straße“ über. Auf den Satellitenbildern ist es evtl. nicht zu erkennen, aber diese vielbefahrene Strecke hat auch außerorts zwischen Bierstadt und Kloppenheim einen hervorragenden Fuß- und Radweg. So das man problemlos direkt an der Straße spazieren kann.

In Kloppenheim angekommen wollte ich mir den Ort einwenig ansehen. Denn bisher war ich noch nie dort. Also folgte ich einfach den dortigen Hauptverkehrsadern. Am Ortseingang ist das die Pfortenstraße, an der mehrere Pferdekoppeln und Pferdehöfe, sowie Pferdepensionen stehen. Dann weiter über die Vorderstraße und die Oberstraße hinauf. Auf dieser Strecke liegen gleich mehrere sehenswerte alte Backsteinhäuser, aus dem 19. Jahrhundert. Mir persönlich gefällt diese Bauweise ganz besonders gut, auch wenn sie nun nicht sooooo spektakulär und in dieser Gegend auch nicht besonders speziell ist. Außerdem gibt es auch einige alte Fachwerkbauten zu bestaunen.

Bevor ich mich wieder auf den Rückweg machte, sah ich mir noch die evangelische Dorfkirche an der Oberstraße an. Leider konnte ich über dieses Bauwerk nicht besonders viele Informationen sammeln. Errichtet wurde sie wohl zwischen 1706 und 1708. Heute beherbergt sie die Ev. Bodelschwingh-Kirchengemeinde.

Auf dem Rückweg wollte ich dann aber nicht noch einmal an der Hauptstraße entlang gehen und so wählte ich einen recht großen Umweg über die Felder. Der mich bis in die Nähe des amerikanischen Wohngebiets auf dem Aukamm führt. Von dort ging es dann einfach nur noch die Nauroderstraße hinunter bis nach Bierstadt zurück.

Quellen: http://de.wikipedia.org/wiki/Wiesbaden-Kloppenheim

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