Ausflug nach Kloppenheim

Heute, an einem wunderbar warmen Frühlingstag, wollte ich einmal eine neue Strecke versuchen. Dazu entschied ich mich eines der Dörfer zu besuchen, die ich bei meinen üblichen Spaziergängen sonst immer nur von weitem sehe.

Es ging also in Richtung Kloppenheim!

Einige Worte über diesen kleinen Ort. Kloppenheim ist einer von 20 Außenbezirken Wiesbadens. Eingemeindet wurde das Dorf 1928, gerade erst nach dem es 1927 sein 1000-jähriges Bestehen gefeiert hatte. Heute leben hier etwa 2300 Menschen (und manchmal glaube ich, ebenso viele Pferde ;-)). Jährlich findet in Kloppenheim ein großes Spring- und Dressurtunier statt.

Los ging mein Ausflug wie üblich an der Patrickstraße. Heute allerdings nur ein kleines Stück in Richtung Innenstadt. Ich bog nämlich gleich in die Zieglerstraße ein. Diese geht dann ohne große Umschweife in die Straße „Am Wolfsfeld“ und später die „Kloppenheimer Straße“ über. Auf den Satellitenbildern ist es evtl. nicht zu erkennen, aber diese vielbefahrene Strecke hat auch außerorts zwischen Bierstadt und Kloppenheim einen hervorragenden Fuß- und Radweg. So das man problemlos direkt an der Straße spazieren kann.

In Kloppenheim angekommen wollte ich mir den Ort einwenig ansehen. Denn bisher war ich noch nie dort. Also folgte ich einfach den dortigen Hauptverkehrsadern. Am Ortseingang ist das die Pfortenstraße, an der mehrere Pferdekoppeln und Pferdehöfe, sowie Pferdepensionen stehen. Dann weiter über die Vorderstraße und die Oberstraße hinauf. Auf dieser Strecke liegen gleich mehrere sehenswerte alte Backsteinhäuser, aus dem 19. Jahrhundert. Mir persönlich gefällt diese Bauweise ganz besonders gut, auch wenn sie nun nicht sooooo spektakulär und in dieser Gegend auch nicht besonders speziell ist. Außerdem gibt es auch einige alte Fachwerkbauten zu bestaunen.

Bevor ich mich wieder auf den Rückweg machte, sah ich mir noch die evangelische Dorfkirche an der Oberstraße an. Leider konnte ich über dieses Bauwerk nicht besonders viele Informationen sammeln. Errichtet wurde sie wohl zwischen 1706 und 1708. Heute beherbergt sie die Ev. Bodelschwingh-Kirchengemeinde.

Auf dem Rückweg wollte ich dann aber nicht noch einmal an der Hauptstraße entlang gehen und so wählte ich einen recht großen Umweg über die Felder. Der mich bis in die Nähe des amerikanischen Wohngebiets auf dem Aukamm führt. Von dort ging es dann einfach nur noch die Nauroderstraße hinunter bis nach Bierstadt zurück.

Quellen: http://de.wikipedia.org/wiki/Wiesbaden-Kloppenheim

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