Der alte Wartturm und überraschende Aussichten

Heute wollte ich endlich mal zu einer Sehenswürdigkeit an der ich eigentlich täglich vorbei fahre und die DAS Wahrzeichen des Ortes Bierstadt darstellt (es ist fast schon peinlich, das ich vorher nie dort war): Die Bierstadter Warte. Der alte Wartturm  hoch oben auf dem Hügel wurde 1473 errichtet um die Gegend um Mainz herum im Auge zu behalten. Zu erreichen ist er ganz einfach wenn man von Bierstadt her kommt, der Bierstadter Straße in Richtung Innenstadt folgt und dann die Abzweigung Wartestraße hinaufgeht. Er ist dann nicht zu verfehlen. Heute steht der Turm umgeben von Kastanienbäumen in mitten eines kleinen Parks. Im Mittelalter hätte man der Bäume wegen vermutlich das Grauen bekommen. Wie soll man denn da bis nach Mainz sehen? 😉

Ich habe mich also die steile Wartestraße raufgequält und dachte schon fast für so einen kleinen alten Turm ist das ja fast nicht die Mühe wert. Aber ich habe mich völlig getäuscht, denn ich musste feststellen das dort oben noch eine Überraschung auf mich wartete. Schon von dem kleinen Park aus ahnte ich es schon, die Aussicht nach Wiesbaden ist von dort oben wunderschön. Doch erst als ich den kleinen Park mit dem Turm durchquert hatte und noch ein kleines Stück die Felder entlang gegangen war sah ich das eigentlich Panorama.

Die Aussicht von dort oben ist überwältigend!! Selbst vom Neroberg hat man keinen solchen Blick auf die Straßen und Häuserschluchten, weil alles von Bierstadt aus noch viel näher ist. Es ist einfach wunderschön. Ich fürchte, selbst die Panoramafotos werden dem Blick von hier oben kaum gerecht.

Die weitere Wegstrecke führte mich eher verworren an einigen Kleingärten vorbei bis zurück auf die Bierstadter Straße, von hier bin ich dann weiter bis in die Innenstadt gelaufen.

Hier mal die Strecken-Ansicht:


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DTM-Präsentation am Kurhaus in Wiesbaden

Heute ist ein ganz besonderer Tag. Vor dem Saison-Beginn der DTM werden am Kurhaus in der Wiesbadener Innenstadt die neuen Tourenwagen vorgestellt. Dazu ist die Wilhelmstraße komplett gesperrt und zur Rennstrecke umgebaut worden. Außerdem gab es Showeinlagen, wie Live-Musik, Stuntvorführungen und Autogrammstunden. Das Wetter war zwar apriltypisch sehr wechselhaft, aber das war zu verkraften.

Diesen besonderen Anlass wollte auch ich mir nicht entgehen lassen und so nahm ich mir vor „zu Fuß“ in die Innenstadt zu gehen. Da das Wetter beim Aufbruch gerade besonders sonnig war entschied ich mich zu einem kleinen Umweg über den Aukamm und Wiesbaden Sonnenberg um dann den Promenadenweg direkt bis zum Kurhaus zu nehmen.

Am Kurhaus angekommen stand gerade Stefanie Heinzmann auf der Bühne und lieferte einen super Auftritt ab.

Nur das Wetter hatte sich mittlerweile umentschieden und so begann es in Strömen zu regnen. Hagel fiel und Blitze zuckten über den Himmel, während ich wie viele andere unter dem Vordach des Kurhauses Schutz suchte. Der häftige Sturm legte sich aber schnell wieder und das DTM-Spektakel konnte weiter gehen.

Hier die Stecke zum Nachverfolgen:


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Einmal über Aukamm, Sonnenberg und zurück!

 

Heute dachte ich mir, ich sollte wirklich mal eine völlig andere Strecke ausprobieren. Am Anfang spielte da auch das Wetter sehr schön mit, so das ich keine Bedenken hatte, doch kaum das ich unterwegs war und mich von der Stadt entfernte begann es natürlich in Strömen zu regnen. Der April lässt grüßen. Dennoch hatte ich einen echt schönen Spaziergang, weil sich die Strecke, die ich ausgewählt hatte als echte Goldgrube erwies. Von der Aukammallee aus hatte ich einen schönen Blick auf die Stadt. Dann kam ich durch grüne Idylle. Weiter ging es durch ein schönes Villenviertel und dann führte mich auch noch ein Schild zur Burg Sonnenberg. Bis hierhin hatte es sich das Wetter nun auch wieder anders überlegt und ich konnte mit eigenen Augen sehen wieso es SONNENberg heißt. Überhaupt war es sehr interessant, mal diesen kleinen Ort am Rande von Wiesbaden zu besuchen. Architektonisch ist hier gar nichts mit Wiesbaden zu vergleichen. Die Bausubstanz ist viel älter und erinnert auch jetzt noch an ein kleines mittelalterliches Städtchen. Nach dem ich einen großen Bogen durch Sonnenberg hindurch gemacht hatte, bin ich dann über den Promenadenweg wieder zurück in die Wiesbadener Innenstadt. Wirklich wundervoll!

Hier mein Streckenverlauf zum Nachwandern:


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