Ministerialgebäude

An der Ecke Luisenstraße und Bahnhofstraße steht das von 1838 bis 1842 erbaute Ministerialgebäude, das ich hier einmal aus einer etwas ungewöhnlichen Perspektive eingefangen habe. Fotografiert habe ich hier den Prachtbau im Renaissance-Palazzo-Stil von der Busthaltestelle „Wilhelmstraße“ aus.

Ministerialgebäude

An der Ecke Luisenstraße und Bahnhofstraße. Im linken Hintergrund zu sehen, die beiden Türme der Kirche St. Bonifazius, gegenüber des Luisenplatzes.

Entworfen wurde dieses wunderschöne Gebäude von Karl Boos, der in seiner späteren Laufbahn noch weitere wichtige Sehenswürdigkeiten Wiesbadens erschaffen hat. Nach dem das heutige Verwaltungsgebäude 1854 ausbrannte wurde der Innenraum nach Entwürfen von Philipp Hoffmann neugestaltet und bekam so eine Gestaltung im pompejianischen Stil, die an antike Dekorationsmalereien erinnern.

1928 wurde die Anlage im rückwärtigen Bereich erweitert, so dass das Ministerialgebäude heute eine Vierflügelanlage mit Innenhof ist.

Ministerialgebäude

Hier die GoogleEarth-Ansicht des Bereichs zwischen Bahnhofstr., Luisenstraße, Wilhelmstraße und Friedrichstr. Links im Bild das Ministerialgebäude mit seinem Innenhof und dem daneben gelegenen Parkplatz

Nach dem zweiten Weltkrieg bis 1953 beherbergte der Bau das Oberkommando der amerikanischen Luftwaffe in Europa. Heute ist er Sitz des hessischen Justizministeriums.

Hier noch die genaue Karte zum navigieren:


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Herbstliche Stimmung am Dern’schen Gelände

Heute konnte ich das Dern’sche Gelände während eines herbstlichen Sonnenuntergangs einfangen.

Vom Hauptbahnhof bis zum Museum: die Herbert- und Reisinger-Anlagen

Heute war ich für einen kurzen Spaziergang an einem Ort, den vermutlich jeder Wiesbadener kennt und der auch jedem Reisenden der mit der Bahn in Wiesbaden ankommt direkt ins Auge fallen dürfte. Die Herbert- und Reisinger-Anlagen, direkt gegenüber des Hauptbahnhofs, zwischen Bahnhofstr. und Friedrich-Ebert-Allee.

Die beiden direkt nebeneinander liegenden Parkanlagen sind jeweils nach ihren Stiftern benannt und entstanden aus dem frei gewordenen Reichsbahngeländes des Reihn- und des Taunusbahnhofs. Diese wurden nach dem Bau des Hauptbahnhofs 1906 nicht mehr benötigt und in den 60er-Jahren zur Erweiterung der Rhein-Main-Hallen endgültig abgerissen.

Zuvor wurde aber schon 1932 auf Initiative der Stifter Hugo Reisinger und Adam Herbert das alte Gleisgelände in eine 3,4 Hektar große Grünanlage verwandelt. Dabei ist der vordere Teil, direkt gegenüber des Hauptbahnhofs die Reisinger-Brunnen-Anlage, erst dahinter folgt die Herbert-Anlage.

Kurzer Blick auf die Karte um den Park zu lokalisieren:


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Und hier eine mögliche Route für einen kurzen Spaziergang. Nicht einmal 1km.


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Hier die Fotos der kleinen Tour!