Westpark Bochum

So langsam neigt sich unser Aufenthalt in Bochum dem Ende entgegen. Doch bevor wir morgen wieder zurück nach Wiesbaden fahren, wollte ich unbedingt noch mal zum Westpark fahren. Entdeckt hatten wir ihn ja bereits vorgestern bei einem Spaziergang durch Bochum. Heute nun möchte ich euch etwas mehr über den Westpark erzählen.

Der 1999 eröffnete Westpark entstand auf dem Gelände der alten Mayerschen Gußstahlfabrik. Nach dem die Gebäude der alten Fabrik abgerissen worden waren, entstand durch übrig gebliebene Mauerreste, Schlacke und eine Vegetation, die sich dem Gelände bemächtigte eine mehrschichtige Industriebrache. Moderne Stahlkonstruktionen, die vor allem als Brücken durch den Park führen und künstlich angelegte Wasserflächen runden das Bild einer begehbaren Industrieanlage ab.


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Besonders bekannt machte den Park allerdings durch die darin befindliche Jahrhunderthalle, in der heute häufig Konzerte und Theateraufführungen stattfinden. (=> Siehe Ein Spaziergang durch Bochum)

2003 wurde das ehemalige Stahlwerk mit Hilfe der Erzbahnschwinge an die Erzbahntrasse angeschloßen. Ein Rad- und Wanderweg, der der alten Bahnstrecke folgt, die zur Versorgung der Hochöfen des Bochumer Vereins mit Eisenerz angelegt wurde. Die 9 km lange Strecke führt über 18 spektakuläre Brückenkonstruktionen und verbindet etliche Hinterlassenschaften des Bergbaus mit einander.

Hier noch die komplette Strecke, die wir zum Westpark, dann durch den Park und über die Erzbahntrasse gelaufen sind.